Der F-Pace ist Jaguars wichtigstes Modell, er macht rund ein Viertel aller produzierten Fahrzeuge aus. Da kommt eine umfassende Modellpflege fünf Jahre nach dem Markstart keinesfalls zu früh. Wir waren mit dem gelifteten F-Pace unterwegs.
Gern ist bei Facelifts von geschärften Linien, dynamischerem Design, selbstbewussterer Präsenz oder auch prägnanterem Charakter die Rede. Diesmal stimmt es wirklich. Die Designer setzten ihre Stifte an den richtigen Ecken an, der neue Jaguar F-Pace wirkt kantiger, schärfer – überhaupt erstaunlich, welche starke Wirkung ein paar zusätzliche Kniffe im Blech, ein weiter geöffnetes Kühlermaul und ein neues Leuchtendesign haben können.
Das passt also schon mal. Doch noch viel mehr verspricht sich Jaguar vom umgestalteten Interieur. Dazu später mehr. Mehrere neue Antriebsvarianten gibt es natürlich ebenfalls, wir wählen zuerst den PHEV, weil er neugierig macht. Und weil er wohl auf dem deutschen Markt einen guten Teil der Verkäufe ausmachen wird.
Lithium-Ionen-Pack mit 13,8 kWh
404 PS Systemleistung nennt Jaguar für die Plug-In-Version namens P400e. 105 kW steuert eine E-Maschine bei, den Rest der Systemleistung liefert der bekannte Zweiliter-Vierzylinder aus der Ingenium-Familie. Ein Lithium-Ionen-Pack mit 13,8 kWh Nettokapazität liefert die elektrische Energie, das reicht für 59 km rein elektrisches Fahren, sagt der Hersteller.
Praxisgerechter ist es freilich, wenn der Fahrer den Hybridmodus wählt. Neben dem reinen E-Betrieb und dem Hybridmodus gibt es einen Save-Modus. Dieser lässt bevorzugt den Verbrenner arbeiten und spart die Energie der Batterie für spätere Verwendung auf.



