Mit dem Volvo C40 über die Lofoten

Gegen sie ist das Nordkap nur eine öde Felsplatte und obendrein eine üble Touristenfalle, die nicht einmal den nördlichsten Punkt des Kontinents markiert. Wer erleben will, wie es am Ende unserer Welt wirklich zugeht, der bleibt besser ein bisschen im Süden und fährt auf die Lofoten. Das geht mittlerweile sogar elektrisch.

Dem Namen nach kennt diese Gegend jeder. Denn mit irgendeinem Sturmtief, das sich über den Lofoten zusammenbraut, schafft es die norwegische Inselgruppe öfter in die Abendnachrichten als jede andere Ecke Skandinaviens – auch wenn es meist nur für den Wetterbericht reicht. Doch offenbar ist schon das genug, um die Gegend nach ganz oben auf die Liste unserer Sehnsuchtsziele zu setzen. Deshalb sind es nach den Italienern, die es vor allem wegen der Stockfisch-Connection jenseits des Polarkreises zieht, maßgeblich Deutsche, die im Sommer die wenigen Straßen zwischen dem Örtchen A ganz im Süden der Inselgruppe und Andenes hoch im Norden füllen, wo die Lofoten dann schon wieder Vesterålen heißen. Nur dass die meist mit einem Wohnmobil unterwegs sind.

Doch stilecht ist in Skandinavien nur ein Volvo und in Norwegen muss der natürlich elektrisch fahren. Schließlich gibt es in Europa kein anderes Land, das auf der Electric Avenue schon so weit ist wie das Königreich von Harald V. und Sonja. Ihren Reichtum mögen die Nordländer zwar dem Export von Öl und Gas verdanken, doch daheim liegt der Zulassungsanteil an E-Mobilen mittlerweile weit jenseits von 50 Prozent. Deshalb fällt die Wahl für diese Tour auf den Volvo C40. Nicht nur weil das SUV, das bei uns zu Preisen ab 48.850 Euro beim Händler steht, der neuste Stromer der Schweden ist. Sondern weil er obendrein so handlich ist, dass man damit auch auf den schmalen Straßen der Lofoten im Slalom um die vielen Wohnmobile bestehen sollte. Und dass der C40 als Coupé so etwas ist wie der Gran Turismo unter den Geländewagen, kann bei so einen Roadtrip ja auch kein Schaden sein.

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