Kia EV6 RWD (77,4 kWh) Fahrbericht:

Im Test hatten wir diesmal den Kia EV6 RWD in Yachtblau, der einen Testwagenpreis von etwa 65.000 Euro hat. RWD steht hier für “Rear wheel drive”. Das bedeutet, dass er ausschließlich über die hinteren Räder angetrieben wird. Dieser EV6 verspricht nicht nur Drifts und zusätzlichen Fahrspaß, sondern auch eine gesteigerte Sparsamkeit. Wir haben die Version des koreanischen Elektrofahrzeugs mit dem derzeit größten Akku mit einer Kapazität von 77,4 kWh getestet, um herauszufinden, ob er tatsächlich ein besseres Fahrerlebnis bietet und ob er sparsamer ist als die Allradantriebs-Version des EV6.

[advanced_iframe src=“https://fahrzeuge.autostahl.com/fahrzeuge/?navset=&search%5Bvehicle-type%5D=&search%5Bbrand%5D%5B%5D=Jaguar&search%5Bbrand%5D%5B%5D=Land+Rover&search%5Bbrand%5D%5B%5D=Ford&search%5Bbrand%5D%5B%5D=KIA&search%5Bbrand%5D%5B%5D=Honda&search%5Bbrand%5D%5B%5D=Volvo&search%5Bbrand%5D%5B%5D=Mazda&search%5Bcar-type%5D%5B%5D=Gebrauchtwagen&search%5Bcar-type%5D%5B%5D=Jahreswagen&search%5Bcar-type%5D%5B%5D=Neuwagen&search%5Bcar-type%5D%5B%5D=Tageszulassung&search%5Bcar-type%5D%5B%5D=Vorf%C3%BChrwagen&search%5Bmodel%5D=EV6&search%5Bgear-type%5D=&search%5Bfuel-type%5D=&search%5Bmileage%5D=&search%5Bdisplay_final_price%5D%5Bmin%5D=0&search%5Bdisplay_final_price%5D%5Bmax%5D=300000&search%5Blocation_name%5D=&search%5Bq%5D=&search%5Border_by%5D=&search%5Bpage_size%5D=&search%5Baction%5D=searchSend&template=#vehicle-anchor“ width=“100%“ height=“500″]

 

Sparsamer und zugleich mehr Fahrspaß durch Heckantrieb? Kia scheint mit dem EV6 RWD zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen zu haben. Die leichten Drifts in unserem Video zum Kia EV6 RWD sprechen für sich. Darüber hinaus ist er erschwinglicher und hat einen größeren Kofferraum als auch einen größeren Frunk. Einziges Manko: Die Leistung ist auch geringer. An Stelle von 239 kW (325 PS) im Kia EV6 AWD sind es hier nur 168 kW (229 PS). Aber ob das den Fahrspaß wirklich bremst?

229 PS auf der Hinterachse können durchaus Spaß machen

Keine Frage: Der Leistungsunterschied zwischen dem Topmodell (ausgenommen Kia EV6 GT) und dem RWD sind fast 100 PS. Und bei einem Leergewicht von knapp zwei Tonnen für den Hecktriebler macht man sich angesichts der 229 PS keine großen Hoffnungen auf Fahrspaß. Doch: Gefehlt. Das Teil macht Spaß, ist durch die 350 Nm Drehmoment – die fast direkt ab Stillstand anliegen – sehr lebendig und spontan auf der Hinterachse.

Querfahren auch ohne Drift-Mode

Selbstverständlich merkt man das Gewicht bei Kurvenfahrten; allein der relativ hohe Schwerpunkt der Karosserie lässt diese nicht ohne Wanken aus der Kurve. Der Vorderwagen in seinem ganz normalem MacPherson-Layout mit Standard-Stabilisatoren macht einen guten Job und führt den Mix aus SUV und Limousine sicher durch die kurvenreichen Überlandstraßen. Emotionen kommen bei normaler Landstraßen-Fahrt allerdings nicht auf.

Wer sich aber traut (und sich auf einer abgesperrten Strecke befindet), kann die Systeme ausschalten und das Heck tänzeln lassen. Und das gelingt erstaunlich gut und macht echt Laune. Denn man braucht nicht die hohen Drehzahlen für einen ordentlichen Drift – die Kraft ist ja direkt da. Das geht mit dem Allradler-EV6 in dieser Form nicht, erst dann wieder mit dem EV6 GT, der einen speziellen Drift-Mode an Bord hat, bei dem die meiste Kraft auf die Hinterräder geleitet wird. Über solch einen Modus verfügt der EV6 RWD nicht, kann es aber trotzdem gut.

weiterlesen auf automativ.de

Diese Woche meistgelesen:

Where did you come from, Cotton-Eye Joe?

Tag 2 ist nun auch durch. Ich sitz im...

Heuschnupfen am Steuer: Jeder dritte Autofahrer schließt laut Volvo-Studie die Augen

Die Heuschnupfensaison ist für Allergiker jedes Jahr eine Herausforderung...

Vom Computerspiel zum „ultimativen Fahrsimulator“

Für weitere Fortschritte in der automobilen Sicherheit setzt Volvo...

HONDA ERWÄGT NEUEN SPORTWAGEN

Honda feiert 2023 sein 75-jähriges Bestehen. Die Japaner könnten...

Kia Niro HEV Platin – Tiger mit hybridem Herz

Den Kia Niro in zweiter Generation gibt es mit...

Mazda MX-5: Mehr Auswahl für den Jahrgang 2023

Mit dem 2023er Modelljahrgang gibt es mehr Ausstattung, ein...

Polestar Precept erstmals in Österreich während der Vienna Design Week zu sehen

Polestar (Nasdaq: PSNY) ist eine designfokussierte Marke. Dabei geht...

Zuletzt gepostet

Volvo XC60 Elch-Crash-Test – Warum schwedische Sicherheitstechnologie Leben rettet

Ein spektakulärer Sicherheitstest unter extremen Bedingungen beweist erneut, warum...

Volvo Gebrauchtwagen mit Rekord-Laufleistung: Warum die Schweden-Modelle unschlagbar langlebig sind

Eine aktuelle Auswertung von Gebrauchtwagen-Inseraten auf der bekannten Plattform...

Volvo ES90 Single Motor Extended Range im Test: Made by Sweden

Mit dem Volvo ES90 schickt der schwedische Hersteller ein...

Volvo EX30: Kompaktes E-SUV als Software-orientierter Einstieg

Mit dem Volvo EX30 bietet der schwedische Premium-Hersteller sein...

Heuschnupfen am Steuer: Jeder dritte Autofahrer schließt laut Volvo-Studie die Augen

Die Heuschnupfensaison ist für Allergiker jedes Jahr eine Herausforderung...

Schnellaufladung vollelektrischer Volvo wird noch einfacher

Volvo Cars macht das Aufladen seiner Elektroautos jetzt noch...

Doppelsieg für Volvo bei der Auto Trophy Elektro 2026

Volvo hat erneut den ersten Platz bei der „Auto...
spot_img