Jaguar F-Pace R-Dynamic PHEV AWD im Test

Schon 2016 feierte der F-Pace die Markteinführung als erstes SUV-Modell und mit dem Facelift 2021 wurde der Plug-in-Hybrid vorgestellt als Ergänzung zum konventionellen Antrieb. Während es für die Traditionalisten die Einführung eines SUV wohl eher ein Stilbruch darstellte, war es für Jaguar ein Aufbruch in neue Käufersegmente, die bis dahin von anderen Premiumherstellern bedient wurden. Damit entwickelte sich auch ein neuer Schub bei den europäischen Verkaufszahlen. Der noble F-Pace entwickelte sich schnell zum Spitzenreiter im Portfolio bei den Absatzzahlen.

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Großformatig, dynamisch und kraftvoll sind wohl die wichtigsten Argumente für den Kauf eines Mittelklasse-SUV im Premiumsegment. Mit dem 301 PS starken 2.0 Turbobenziner gesellt sich ein Automatikgetriebe mit integriertem Elektromotor, der zusätzlich 143 PS liefert. Damit steigt die Systemleistung auf 404 PS und 640 Newtonmeter Drehmoment sorgen für kraftvollen Vorschub. Immer schön mit Bedacht das Gaspedal betätigen, es geht vom Start weg machtvoll voran.

Akzente im Interieur

In der aktualisierten Version fährt der Plug-in-Hybrid mit dem größeren 19,5 kW-Akku theoretisch bis zu 65 Kilometer rein elektrisch und bietet vor allem bei Stadtfahrten und Kurzstrecken die Möglichkeit, sich emissionsfrei zu bewegen. Auf der Fahrerseite hinten gibt es jetzt einen eigenen Deckel für den Ladeanschluss. Ein Manko ist allerdings immer noch das 1-phasige Laden an den zahlreichen AC-Ladestationen mit maximal 7 kW. Immerhin bietet er als Alternative das Laden mit Gleichstrom mit 32 kW Leistung an. Der Unterschied beim Laden ist beträchtlich.

Beim Design setzt die runderneuerte Front mit einer ansprechenden Lichtarchitektur neue Akzente. Wer die Türen öffnet, begegnet den Premiumansprüchen beim Kauf eines Jaguars. Mit der gediegenen Lederausstattung und Aluminium setzt er für die Premiumansprüche eigene Betonungen auf werthaltige Verarbeitung. Ein Augenschmaus ist das dezente und das sehr gut ablesbare und bedienbare zentrale Infotainment-Display. Die üppigen Platzverhältnisse laden zu entspannten Langstreckenfahrten ein. Im Kofferraum musste mit der Installation des Hybrid-Akkus 116 Liter des Volumens eingespart werden. Dadurch entstand eine nach hinten abfallende Ladekante, durch die Gegenstände während der Fahrt in Richtung Heckklappe rutschen. Beim Öffnen der Heckklappe können sie leicht herausfallen.

Fahreindrücke

Um in den vollen Fahrgenuss zu kommen, empfiehlt sich ein aufgeladener Akku. Der Vortrieb im Hybridmodus ist ausgewogen und kraftvoll. Verbrenner und Elektromotor kooperieren angenehm laufend während der Fahrt und die Übergänge machen sich kaum direkt bemerkbar. Sobald man vom Gas geht, setzt der Elektromotor autonom die Fahrt fort und der Drehzahlmesser vom Verbrenner springt auf Null zurück. Beim Laden des Akkus gibt es die Möglichkeit, das Laden während der Fahrt auszuwählen. Der Vorteil liegt dann im dosierten Einsatz des Elektromotors während der Stadtfahrten oder auf entspannten Kurzstrecken. Allerdings konnten wir die WLTP-Reichweite von 65 Kilometern nicht erzielen. Sie lagen bei unseren Testfahrten laut Anzeigen im Display eher im Bereich zwischen 45 bis 50 Kilometer bei vollem Akku.

Der Allradantrieb lässt den über 2 Tonnen schweren F-Pace sicher über die Langstrecken und unwegsames Gelände gleiten und sichert entspannte und spurtreue Kurvenfahrten. Die Bremsanlage mit den groß dimensionierten Scheibenbremsen greift beherzt bei den abrupten Bremsvorgängen zu. Das Fahrwerk reagiert ausgewogen und nicht zu weich auf plötzliche Spurwechsel, mit den geringen Wankneigungen fördert es ein sportliches Fahren.

Die Feinabstimmung kann über vier auswählbare Fahrprogramme erfolgen. Über den Energiesparmodus „ECO“ zur Reduzierung des Verbrauchs und dem bei jedem Start voreingestellten „Comfort“-Modus sind die meisten Fahrsituationen abgebildet. Wer auf noch mehr Dynamik setzt kann in „Dynamic“ wechseln, hier lassen sich Feinabstimmungen nach eigenem Gusto vornehmen und es kann per Stoppuhr sogar eine Rundenzeit festgehalten werden. Noch interessanter ist jedoch das Programm für Extremsituationen im Winter oder auf weichem Untergrund, damit lassen sich vor allem matschige Feldwege oder regennasse Fahrbahnen sicher bewältigen.

Die Verbrauchswerte schwanken stark nach dem Terrain und dem Einsatz der beiden Antriebe. In unserem Testzeitraum lagen wir bei stark unterschiedlichen Beanspruchungen bei 7 bis 10 Liter Superbenzin plus Stromverbrauch, was angesichts der Größe und des Gewichts auch noch akzeptabel erscheint. Die schweren Plug-in-Hybride haben sich bei unseren Tests noch nie als Sparfüchse im Verbrauch erwiesen. Wer regelmäßig über Nacht an der eigenen Wallbox aufladen kann, kann den Benzinverbrauch auch deutlich unter 6 Liter senken für die Pendelfahrten.

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