Der Polestar 3 (2023) ist ab sofort bestellbar. Das fahrdynamisch orientierte Elektro-SUV mit zwei E-Motoren soll eine Reichweite von über 600 Kilometer erreichen. Wir zeigen das Ex- wie Interieur und nennen den Preis (das monatliche Leasing).
Die Volvo-Tochter hat die Online-Bestellbücher für den Polestar 3 (2023) geöffnet, die Auslieferung zum Preis ab 88.600 Euro (Stand: Juli 2023) soll ab dem zweiten Quartal 2024 erfolgen. Wer nicht kaufen, sondern leasen will, bezahlt bei einer 48-monatigen Laufzeit 1163 Euro pro Monat. Gefertigt wird das E-SUV, das auf dem skalierbaren Volvo-Baukasten SPA2 aufbaut, in den USA und in China.
ANTRIEB: LONG RANGE & PERFORMANCE MIT BIS ZU 600 KM REICHWEITE
Zum Marktstart gibt es den Polestar 3 (2023) als Long Range Dual Motor, der als technische Daten 360 kW (489 PS) und 840 Newtonmeter Drehmoment ausweist. Der heckbetonte, zweimotorige Antriebsstrang (elektronischer Allradantrieb) mit elektrischem Torque Vectoring verfügt über ein Doppelkupplungssystem am hinteren Elektromotor. Dazu kommen eine adaptive Zweikammer-Luftfederung und aktive Stoßdämpfer, um blitzschnell zwischen einer komfortablen und einer straffen Abstimmung wechseln zu können. Um Energie zu sparen, kann der hintere E-Motor unter bestimmten Voraussetzungen entkoppelt werden. Ein optionales Performance-Paket ermöglicht eine maximale Leistung von 380 kW (517 PS) und ein Drehmoment von 910 Newtonmetern. Die Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h tangiert das allerdings nicht. Zum Paket gehören außerdem eine exklusive Fahrwerksabstimmung für die aktiven Dämpfer, die Luftfederung von Polestar Engineered sowie 22-Zöller. Eine Batteriekapazität von 111 kWh soll mit dem SUV eine Reichweite von über 600 Kilometern ermöglichen. Die maximale Ladeleistung an Gleichstrom-Säulen (DC) liegt bei 250 kW. Die Anhängelast liegt hier wie dort bei bis zu 2200 Kilogramm.
EXTERIEUR: POLESTAR-DESIGN MIT VOLVO-GENEN
Mit 4,90 Metern Länge (Maße) ist der Polestar 3 (2023) mit chinesischen Genen rund 104 Millimeter kürzer als sein Volvo-Pendant EX90, aufgrund der vergleichsweise schräg abfallenden Dachlinie aber weitaus dynamischer gezeichnet. Das Design, sofern man das nach wenigen Jahren schon sagen kann, ist typisch Polestar: Eine angedeutete Kühleröffnung beinhaltet Senor- und Kameratechnik für die Assistenzsysteme (siehe unten), zur Erläuterung beschriftet. Front- und Heckleuchten leiten sich wie gewohnt aus der Volvo-Formensprache ab.



