Volvo XC60 ist ein Premium Mittelklasse SUV

Mit dem XC60 hat Volvo ein Premium SUV im Mittelklasse Segment im Angebot. Was den XC60 ausmacht und wie gut sich Schweden-Premium im Vergleich zur Konkurrenz schlägt, hat der Motor-Informations-Dienst (mid) im zweiwöchigen Praxistest erprobt.

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Mit dem XC60 hat Volvo ein Premium SUV im Mittelklasse Segment im Angebot. Was den XC60 ausmacht und wie gut sich Schweden-Premium im Vergleich zur Konkurrenz schlägt, hat der Motor-Informations-Dienst (mid) im zweiwöchigen Praxistest erprobt.

Der erste optische Eindruck bleibt gelassen, der Testwagen in klassisch schwarzer Onyx-Black-Metallic Lackierung liefert typisches Volvo-Understatement und wirkt nicht bullig übertrieben wie manch andere seiner Klasse, sondern eher wie der Edelmann.

Beim Blick auf die Leistungsdaten ist es dann aber schnell vorbei mit klassischem Understatement, der T8 Recharge ist die größtmotorisierte Variante des XC60, bedeutet dem Wolf im Schafspelz stehen 355 kW/455 PS Hybridpower und 709 Nm maximales Drehmoment zur Verfügung. Die Leistung teilt sich auf einen 2,0-Liter Vierzylinder Turbobenziner mit 310 PS und einen Elektromotor, der nochmal mit 145 PS unterstützt, auf. Geschaltet wird per Achtgangautomatik, angetrieben werden alle vier Räder.

Durch die Power wird der mit 2,150 kg doch recht schwere Plug-in-Hybrid in nur 4,9 Sekunden von 0 – 100 km/h beschleunigt, die Höchstgeschwindigkeit ist wie bei allen Volvo Modellen der Sicherheit wegen auf 180 km/h begrenzt. Mit dem integrierten 6,4 kW 2-Phasen Lader dauert das Aufladen an der heimischen Wallbox etwa drei Stunden, danach können wieder 78 Kilometer (WLTP Messung) rein elektrisch zurückgelegt werden.

Im Verbrauch soll der XC60 laut WLTP 1,1 Liter Superbenzin auf 100 km benötigen, in der realen Welt ohne optimale Testbedingungen und mit nicht immer geladener Batterie kann man mit etwa 8,6 Liter/100 km rechnen. Der Stromverbrauch des Elektromotors ist mit 19,6 kWh/100 km angegeben. Zum Komfort tragen ein Luftfahrwerk und die Möglichkeit, den Schweden im sogenannten One-Pedal Modus zu operieren, bei.

Im Innenraum begrüßt den Fahrer ein schickes 12,3 Zoll Display, darüber hinaus sind auch Freunde des Head-up-Displays zufrieden gestellt. Dieses bietet eine knackscharfe Abbildung auch bei sehr hellem Tag. Das Infotainmentdisplay mit Touchfunktion fällt mit neun Zoll etwas kleiner aus, als Software kommt hier ein System von Google zum Einsatz. Wer ein Android Smartphone kennt, fühlt sich beim XC60 direkt heimisch. Das System reagiert sehr flott und das integrierte Google Maps Navigationssystem kann sich sehen lassen. Sein Telefon kann man über die integrierte, kabellose Ladeschale aufladen.

Wirklich Premium wird es beim Soundsystem, hier hat man die Wahl zwischen Standard – dem besseren Harman Kardon System – oder der größten Option, dem Bowers & Wilkins System, welches beim Testwagen verbaut war. Satte 15 Lautsprecher und ein Subwoofer werden von einem 1.410 Watt Verstärker versorgt und dank guter Dämmung hören die Insassen hier eines der besten Seriensysteme in dieser Klasse. Dafür muss man dann aber auch 2.680 Euro zusätzlich investieren – wer gern Musik hört, sollte sich diese Option aber auf jeden Fall mal beim Händler des Vertrauens anhören.

Das riesige Panoramaglasdach erlaubt trotz des dunklen Interieurs des „Dark“-Paketes einen lichtdurchfluteten Innenraum mit Wohnzimmerfeeling – damit auch die Luft frisch bleibt sorgt ein Filtersystem dafür, dass bis zu 95 Prozent der schädlichen Partikel aus der verschmutzen Außenluft herausgefiltert werden.

Mit dem 360 Grad Parkassistenten und Unterstützung von vier Kameras (einzeln auswählbar) kommt man mit dem XC60 in praktisch jede Parklücke, der Wendekreis liegt mit 11,4 Metern im Durchschnitt.

Für Kinder stehen im Fond zwei Isofix-Halterungen zur Verfügung, wenn die Kinder schon etwas größer sind, kann man den integrierten, hochklappbaren Kindersitz nutzen. Der Kofferraum fällt mit 468 Litern geräumig aus, durch umklappen der Rücksitzbank erhält man eine gerade Ladefläche ohne Laderaumkante und das Volumen steigt auf 1.395 Liter. Wem das noch nicht reicht, der hat die Möglichkeit beim XC60 eine (optionale, ausfahrbare) Anhängerkupplung zu nutzen, mit dieser darf man gebremste Anhänger bis zu 2.250 kg ziehen. Wer zusätzlich das Dach beladen möchte kann dort bis zu 100 Kilogramm verstauen. Die gesamtzulässige Beladung ist mit 510 kg ebenfalls ordentlich.

Wer auf den Premium-Zug aufspringen möchte muss in der Basis mindestens 68.800 Euro für den XC60 bereithalten, der Testwagen in der Ultimate „Dark“ Variante mit einigen zusätzlichen Extras und der großen Motorisierung schlägt mit 91.840 Euro zu Buche.

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