Ganz im Gegensatz zu den meisten Honda-Modellen aus dieser Zeit, die über einen Sauger verfügten, lebt dieser Civic Type R nicht nur vom extremen Hochdrehzahl-Konzept, sondern hat auch im unteren Drehzahlbereich richtig Kraft. Doch darauf gehen wir später im Text genauer ein. Die Modifikationen dieses außergewöhnlichen Exemplars sind besonders umfangreich. Adam Flowers aus Großbritannien ist der Tuner, der aus einem ohnehin nicht schwachbrüstigen Civic Type R eine Dragstrip-Waffe kreierte, die sich nicht verstecken muss. Nun möchten wir euch den Power-Japaner vorstellen!
Der Honda, der im Farbton Championship White gehalten ist, bekam auch äußerlich ein paar Modifikationen. So prangt etwa eine Mugen-Style-Frontlippe am Fahrzeug. Ferner gibt es noch weitere Tuning-Parts wie einen Custom-Frontstoßfänger mit großem Grill, der die Luftzufuhr zum Motor verbessern soll. Ein riesiger Mugen-Style-Heckflügel, ein Honda GP-Diffusor, diverse Flaps und eine Carbon-Motorhaube mit aktiven Lufteinlässen gehören ebenfalls zum Tuning. Um ein sportlicheres Handling zu garantieren, bekam der Civic zudem Tein Street Flex-Gewindefedern rundum.
Dazu kommen noch kleinere Veränderungen am Chassis, wie eine vordere Domstrebe von J’s Racing. Die Wahl der passenden Felgen fiel auf Team Dynamics Pro Race 1.2-Aluräder mit glänzend schwarzem Finish, die über einen Durchmesser von 17 Zoll verfügen. Dazu bekam der Honda aufgrund des Frontantriebs eine ungewöhnliche Mischbereifung. Vorn sind Pneus im Format 235/40 aufgezogen, während an der Hinterachse Reifen im Format 225/45 ihren Dienst verrichten. So ähnlich kennen wir das übrigens auch vom Audi RS3! Bei den Gummis handelt es sich um Yokohama Advan AD08R-Reifen.
Das Interieur ist sehr sportlich gehalten!
Ein Buddy Club P1 Limited Edition-Rennschalensitz sowie ein Überrollkäfig der Marke SW Motorsport, der hinter dem Fahrer platziert ist, zeugen von den Rennsportambitionen des Wagens. Der Innenraum ist zudem fast komplett leergeräumt.
2-Liter-Turbobenziner schiebt den Honda nach vorn!
Aus seinem Vierzylinder-Turbomotor holt der Japaner atemberaubende 765 BHP und gigantische 700 Newtonmeter maximales Drehmoment. Dies geschieht durch eine massive Erhöhung des Ladedrucks auf 1,6 bar. Sämtliche Komponenten des Aggregats sind zudem neu oder stark modifiziert, um den Bärenkräften standhalten zu können. Das Fahrzeug ist eines der stärksten frontgetriebenen überhaupt und geschaltet wird über ein Sechsgang-Handschaltgetriebe, das ebenfalls überarbeitet wurde. Zu den genauen Fahrleistungen haben wir jedoch keine Informationen, doch der Honda dürfte, so manchem Supersportler auf dem Dragstrip die Rückleuchten zeigen.




