go vegan…..

von zeit zu zeit rappelts mich und ich spring mal wieder auf den vegan zug auf um zu schauen, was mir schmeckt und was nicht. mittlerweile hab ich ja das faschierte und aufschnitt durch die produkte aus den diskontern ersetzt. das hühnergeschnetzelte letztens hingegen war nicht so meins obwohls geschmacklich und von der konsistenz wie ein huhn war aber irgendwas hat sich komisch angefühlt. mal gewinnt man, mal verliert man.

letztens bin ich in meinem lieblings-true-crime-podcast über einen gutscheincode für greenforce gestolpert und da mir die dinger auf facebook und co relativ massiv ins auge gestochen sind, hab ich mich halt mal drübergetraut und mir so ein paket mit „einmal alles“ besorgt.

hier werd ich nun laufend die einzelnen produkte vorstellen. wird also laufend aktualisiert.

Begonnen hab ich mit den Faschierten Laibchen

grundsätzlich ist die zubereitung der packungen bei allen nahezu ident. Packung aufreissen, kaltes wasser, öl und gewürze dazu, 30 minuten in den kühlschrank stellen und los gehts.

ich hatte noch ein paar pilze zuhause die wegmussten und hab sie mit zwiebel angebraten. alles zusammen zur masse und ab in den kühlschrank. was mir aufgefallen ist: wenn man das wasser zum pulver gibt, riecht das im ersten moment wie hundefutter. das muss man ausblenden. ansonsten: konsistenz und farbe ist im grund wie bei faschierten.

wichtig: erst die gewürze und weiteren zutaten zum pulver, dann erst das wasser. es wird sonst sehr schnell fest und man kanns nicht rühren

nach 30 minuten kommt das ganze wieder aus dem kühlschrank, wird, wie bei oma, kurz in semmelbrösel gewälzt und ab bei mittlerer hitze ins ölbad. wird gebraten wie faschierte laibchen. gibt also nix, worauf man gesondert aufpassen muss.

was mir passiert ist: es waren zuviele pilze und zwiebel weshalb mir zwei laibchen zerfallen sind. hier gilt also „weniger ist mehr“ ansonsten geschmacklich und von der konsistenz her kein unterschied zu „echten“ faschierten laibchen. klare empfehlung. rausgebracht hab ich übrigens zwei erwachsenenportionen.

Die Bratwürschtel

eine herausforderung die seinesgleichen sucht. zubereitung ist wie bei den laibchen. pulver, gewürze, wasser vermischen. ab in den kühlschrank und dann: würste formen! zugegeben, das war keine einfache sache. mit nassen händen aus ner „fleischmasse“ würste formen die aussehen wie wurst. die beste verlobte von allen meinte, das zeugs schaut aus, als hätt ichs aus dem katzenkistl rausgefischt.

einen unterschied zu den laibchen gibts dann aber doch: vor dem anbraten muss man die würste 30 sekunden in kochendem wasser ziehen lassen. anaonsten alles wie gehabt: konsistenz super, geschmack detto. mittlerweile weiss ich auch, dass das pulver kaum gewürzt ist und man selbst für den geschmack zuständig ist. wie auch bei den laibchen gingen zwei erwachsenenportionen raus. ich muss noch rausfinden, wie ich die masse in ne schöne wurstform presse aber ansonsten bin ich begeistert…

Das Faschierte

zubereitung wie gehabt. nach der kühlzeit kommt alles ohne öl in die pfanne und wird dort ewig und drei tage bei mittlerer hitze gebraten. hab das ganze als bolognese zubereitet muss aber sagen, das hat mich nicht vom hocker gehaut. dauert ewig und ist nicht das was ich gesucht hab. da gibts am markt schon bessere Hackfleischalternativen

Das Schnitzel

des wieners königsdisziplin. Ich hab ne zeitlang mit mir gehadert, ob ich derartige blasphemie dulden werde aber irgendwann wars dann soweit. das kalb wurde mit erbsenproteinpulver ersetzt. nach der kühlzeit hab ich mal alles zum panieren vorbereitet: mehl, ei (ich hab nie gesagt, vegan zu sein) und pankomehl. ich liebe pankomehl. es schmeckt einfach besser.

erste erkenntnis: man muss sich von den üblichen schnitzelgrössen verabschieden. die zeiten, in welchen man tellergrosse fladen hatte, sind vorbei

zweite erkenntnis: panieren is nicht! es reicht, die handtellergrossen schnitzel im paniermehl zu welzen und ganz normal im fett (nein nicht im schweineschmalz!) rauszubacken.

die konsistenz ist super. es hat mich ein bissl an ein surschnitzerl erinnert. geschmacklich ist es top! ein kalbsschnitzel ist halt doch ein kalbsschnitzel aber dies ist definitiv die beste alternative die ich je hatte. mit dem würzen muss ich halt noch etwas experimentieren!

Ab nach Schweden: Kötbullar!

Das war das Produkt, welches ich am geilsten fand. Wir alle kennen diese leicht gummiartigen fleischbälle vom möbelriesen. ich hab das ganze etwas umgemodelt und die fleischbällchen vor dem einkühlen italienisch gewürzt. gedacht war, das ganze als polpetti mit pasta und tomatensauce zuzubereiten!

dh ich hab die bälle etwas grösser gemacht, diese dann im öl angebraten und sie im anschluss in tomatensauce etwas ziehen lassen.

wunderbar! nichtmal der eingefleischteste würde einen unterschied erkennen.

Faschierte Laibchen die 2.

Klüger geworden vom ersten versuch hab ich beim zweiten Anlauf der Fleischlaibchen etwas besser improvisiert. Verfeinert hab ich die Masse mit sehr klein gekrümelten feta und klein gehackten getrockneten tomaten. Anstelle des üblichen Pflanzenöls hab ich Öl aus dem glas der getrockneten Tomaten verwendet. Die Laibchen hab ich sehr flach gemacht und diesmal wars echt perfekt!

Morgen gibts dann die Fischfrikadellen!

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