Polestar Design Contest 2021: Die Gewinner stehen fest

Polestar hat die Gewinner seines zweiten jährlichen globalen Designwettbewerbs bekanntgegeben. Der Polestar Design Contest lädt sowohl professionelle als auch studentische Designer ein, ihre Ideen für eine positive Veränderung in der Gesellschaft zu präsentieren, die auch Überlegungen zur gegenwärtigen Klimakrise miteinschließen.

Die schwedische Elektro Performance Automarke unter der Leitung von Designer Thomas Ingenlath hat dieses Jahr „Progressiv“ zum Thema des Wettbewerbs gemacht. Die Siegerentwürfe können virtuell über eine exklusiv für den Wettbewerb entwickelte In-Car-App im Polestar 2, auf der Polestar-Website und in ausgewählten Polestar Spaces auf der ganzen Welt angesehen werden.

Die Designvision musste dabei nicht zwangsläufig ein Auto sein, aber sie sollte den Geist von Polestar verkörpern und zeigen, dass Design die treibende Kraft für positive Veränderungen sein kann. „Es war sowohl inspirierend als auch beeindruckend, mit so vielen aufstrebenden und erfahrenen Talenten zu interagieren. Wir haben gesehen, wie sich die Designs von kreativen Skizzen zu 3D-Modellen entwickelt haben und, dass die Designwelt ein Schmelztiegel außergewöhnlicher Persönlichkeiten ist“, sagt Maximilian Missoni, Head of Design bei Polestar.

Hunderte Einsendungen, entworfen von einer wahrhaft internationalen Mischung von Designern, gingen schließlich ein. Die Ideen waren breit gefächert und umfassten Gebäude, Flugzeuge, Autos, fahrerlose Lieferfahrzeuge und Elektrofahrräder. Diese wurden auf eine Shortlist von 10 eingegrenzt, aus der die Gesamtsieger gekürt wurden.

Sieger in der Kategorie „Professional“ ist David Vultaggio aus Frankreich mit seinem Designkonzept „H_UB“ – einem neuen Garagenkonzept für das 21. Jahrhundert als Kombination aus Marken-Experience und einem „place to be“ während des Laden eines Fahrzeugs. Das Design umfasst ein Polestar Wasserstoff-Wasserflugzeug, ein Polestar Elektrofahrrad und den im Jahr 2020 angekündigten Polestar Precept. „H_UB“ greift die Tatsache auf, dass Automarken sich von der reinen Entwicklung und Herstellung von Fahrzeugen wegbewegen und ein komplettes Ökosystem von Mobilitätslösungen und verschiedenen Zugangsmöglichkeiten zu Energie anbieten.

Beispiele aus der Praxis dafür sind Polestar-Kooperationen aus dem vergangenen Jahr, wie Re:Move, eine Lieferlösung für die sogenannte „letzte Meile“, und die Makka – Polestar Edition, ein zusammen mit dem schwedischen Elektromotorradunternehmen CAKE entwickeltes Elektromotorrad.

In der Studentenkategorie gewann Mingwei Liu aus China mit seinem Design „Glad to be dirty“ – einem Auto, das mit bordeigenen, von außen sichtbaren Luftfiltern gegen die lokale Umweltverschmutzung vorgeht. Das Fahrzeug ist ein kleines, schlichtes, geometrisches Auto mit einer architektonischen Interpretation der Polestar Formensprache. Es hat eine zentrale Seitenwand, die den zunehmend verschmutzten Luftfilter anzeigt und verdeutlicht, wie stark das Auto die Umwelt während der Fahrt gereinigt hat. Es ermöglicht dem Benutzer, stolz darauf zu sein, ein „schmutziges Auto“ zu fahren. Das Design ermutigt die Menschen, den Prozess der Luftreinigung anzunehmen und die Qualität ihrer gemeinsamen Umgebung zu verbessern.

Eine lobende Erwähnung geht an Kristian Talvitie aus Finnland für seine Architekturidee „‚KOJA‘“. KOJA ist in einer Baumkrone untergebracht, was ein echtes, immersives Erlebnis in einer natürlichen Umgebung bietet. Dies macht die Wildnis für Menschen zugänglicher, die andernfalls weit reisen müssten, um sie zu erleben. Das Design maximiert die Aussicht auf die Baumkronen mit einer Panorama-Glasfassade und minimiert die ökologischen Auswirkungen durch ein raumeffizientes Design mit geringer Ressourcenintensität. Es zielt darauf ab, positive Veränderungen in der Gesellschaft zu fördern und dazu beizutragen, das Reisen zu reduzieren.

Ein exklusives Feature des weltweiten Polestar Design Contest ist das persönliche Coaching und die Unterstützung durch das Polestar Design Team. Die Teilnehmer reichten zunächst Skizzen ein, die von Head of Design Maximilian Missoni und einer Jury aus Polestar-Designern bewertet wurden. Die Finalisten wurden dann zu digitalen Coaching- und Beratungssitzungen eingeladen, um bei der Entwicklung ihrer Ideen zu helfen.

Juan-Pablo Bernal, Senior Design Manager bei Polestar, Kurator des Instagram-Accounts @polestardesigncommunity und Gründer des Wettbewerbs, kommentierte: „Für den Fortschritt zu designen – was bedeuten könnte, etwas zu schaffen, das die Gesellschaft in irgendeiner Weise voranbringt – war immer eine größere Herausforderung als sie die meisten Wettbewerbe bieten. Ich bin erstaunt, wie kreativ die Antworten auf das Briefing waren.“

Die Siegerentwürfe jeder Kategorie werden als Modelle im Maßstab 1:5 zum Leben erweckt und als Wanderausstellung Polestar Spaces weltweit besuchen. Die Gewinner erhalten einen Pokal und eine Reise zum Polestar Headquarter in Schweden, um sowohl die Marke als auch die Autos hautnah zu erleben sowie auf dem Prüfgelände Hällered zu testen. Zur Unterstützung ihrer Weiterentwicklung als Designer erhalten sie außerdem einen Computer und ein Tablet.

 

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