Kia Picanto GT-Line: Sportliches Stadtauto

Die Picanto-Baureihe von Kia wurde bereits zum Modelljahr 2021 umfassend überarbeitet und deutlich aufgewertet: Der sportlich auftretende Picanto GT Line zeigt nun mit bulligeren Stoßfängern einen kantigeren Look und bietet mit dem 62 kW/84 PS starken 1,2-Liter-Vierzylinder-Benziner auch ohne Turbo viel Fahrspaß. Der Motor-Informations-Dienst (mid) hat den Stadtflitzer getestet.

Die dritte Generation des Einstiegsmodells der Marke wirkt nun breiter als früher. Das fünftürige City Car mit preisgekröntem Design gehört zu den geräumigsten Fahrzeugen seiner Klasse: Fünf Plätze – vorn großzügig bemessen, aber der Mittelplatz auf der Rückbank etwas knapp – und 255 Liter Gepäckraumvolumen, das sich durch die asymmetrisch geteilte, umklappbare Fondlehne auf 1.010 Liter Stauraum erweitern lässt. Der hochwertig ausgestattete Innenraum ist einer der leisesten im A-Segment.

Mit seinem agilen Handling bietet der Picanto GT-Line (ab 19.430 Euro) viel Fahrspaß. Die sportliche Topversion ist nicht nur äußerlich stärker an die größeren GT-Modelle von Kia angelehnt: Der mit neuem Einspritzsystemen und integriertem Thermomanagement überarbeitete 1,2-Liter-Benzinmotor erfüllt die Abgasnorm Euro 6d, leistet 62 kW/84 PS und entwickelt 120 Nm maximales Drehmoment. Damit spurtet das City Car außerhalb der Stadt in 12,5 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht 173 km/h Spitze. Mit dem serienmäßig integrierten Eco-Dynamics Start-Stopp-System steigt so der Kraftstoffverbrauch nur um etwa einen Liter gegenüber dem WLTP-Wert von 4,7 Liter je 100 Kilometer. Auch das neue, automatisierte Schaltgetriebe AMT mit Aktuatoren dürfte mit ähnlichen Verbräuchen aufwarten, denn es basiert auf dem Fünfgang-Schaltgetriebe des Picanto und gegenüber der bisherigen Vier-Stufen-Wandlerautomatik verbrauchsgünstiger. Das neue Infotainmentsystem beinhaltet die Smartphone-Schnittstellen Android Auto und Apple CarPlay. Der größer gewordene Touchscreen ist mit dem Navigationssystem (inklusive 7-Jahre-Karten-Update) kombiniert. Das ermöglicht über die Online-Dienste Kia UVO Connect neben Echtzeitinformationen den Datenaustausch mit dem Fahrzeug per Smartphone-App. Außerdem ist das Display der Supervision-Instrumente auf 4,2 Zoll gewachsen.

Jede Ausstattungslinie enthält sechs Airbags, Dämmerungssensor, Bordcomputer, Außentemperaturanzeige, Zentralverriegelung, neigungsverstellbare Kopfstützen vorn und Anbauteile in Wagenfarbe. Bei der GT-Line kommen Chromlinie unter den Seitenfenstern, elektrisch anklappbare Außenspiegel, Knieairbag auf der Fahrerseite, Sitze mit hochwertiger Leder-Nachbildung, Nebelscheinwerfer, LED-Rückleuchten und -Tagfahrlicht sowie Sportstoßfänger. Weitere optionale Sicherheitselemente im Paket P7 sind Frontkollisionswarner mit Fußgängererkennung, aktiver Spurhalteassistent, Müdigkeitswarner, Spurwechselassistent und Querverkehrswarner hinten. So ist der Picanto eines der sichersten Fahrzeuge seiner Klasse und Kia unterstreicht die Qualität mit der 7-Jahre-Herstellergaranie. Mehrere unabhängige Vergleichsstudien bestätigen: Picanto-Käufer erhalten viel Auto fürs Geld.

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