Erste Volvo XC60 kommen über die neue Seidenstraße nach Europa

Die ersten Volvo XC60 sind jetzt über die neue Seidenstraße nach Europa gekommen: Die im chinesischen Chengdu produzierten Premium-SUV mit T6 und T8 Twin Engine wurden per Eisenbahn ins belgische Gent gebracht, von wo sie auf verschiedene europäische Länder verteilt werden – darunter Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Bereits im Mai 2017 wurden die ersten Volvo S90 aus chinesischer Produktion auf der Schiene nach Europa transportiert. Als erster und einziger Automobilhersteller der Welt exportiert Volvo seine Premium-Modelle aus chinesischer Fertigung nach Europa und Nordamerika: Nahezu 40 Prozent aller im Reich der Mitte gebauten Volvo Fahrzeuge werden ausgeführt – und das in mehr als 70 Länder und Regionen.

Der China Railway Express (Chang’an) legte binnen 18 Tagen insgesamt 9.783 Kilometer zurück: Gestartet im zentralchinesischen Xi’an, führte die Route über den Alataw-Pass durch Kasachstan, Russland und Weißrussland bis ins polnische Malaszewicze, wo die Fahrzeuge aus den Containern auf die Güterzüge mit europäischer Normalspur rollten. Als erster Zug setzt der China Railway Express auf innovative Weise auf diesen gemischten Transport, was die Ladekapazität sowie Transporteffizienz verbessert und die Betriebskosten für den Im- und Export von Fahrzeugen über die Schiene senkt. Nach der Umladung ging es weiter bis ins belgische Gent.

Nach der Fahrzeugentladung machte sich der Zug wieder auf dem Weg gen Osten: Neben dem in Gent produzierten Volvo V60 wurden auch im schwedischen Torslanda gebaute Volvo XC90 nach China gebracht. Dadurch entsteht ein geschlossener Transportkreislauf zwischen China und Europa, den beiden Hauptmärkten von Volvo Cars.

„Belt & Road“-Initiative fördert effizienten Schienenverkehr

Volvo Cars hat seine Unternehmensstrategie an Chinas nationale Entwicklung angepasst und die „Belt & Road“-Initiative aktiv umgesetzt – als erstes Unternehmen transportiert es komplette Fahrzeuge durch Eurasien per Bahn. Durch die Nutzung des China Railway Express, der den Seidenstraßen-Wirtschaftsgürtel durchquert, wird die Verteilung der lokalen Ressourcen weltweit weiter optimiert.

Mit der wachsenden globalen Produktionskapazität und den steigenden Anforderungen an Lieferungen zieht Volvo den vollen Nutzen aus dem Schienenverkehr in Eurasien. Damit lassen sich Stillstandskosten vermeiden, der Lagerdruck in den Werken reduzieren und die Produkte besser auf die Marktnachfrage abstimmen.

Seitdem der China Railway Express 2017 erstmals von Volvo Cars für den Export des Volvo S90 nach Europa genutzt wurde, ist er das bevorzugte Transportmittel des Unternehmens: Allein im ersten Halbjahr 2019 wickelte Volvo rund 26,4 Prozent der Gesamtexporte auf der Schiene ab. China Railway Express (Chang’an) hat Volvo auch bei der Optimierung und Integration seines globalen Logistiksystems unterstützt und das „Volvo Cars Global Industrial Cluster“ gegründet. Die Zusammenarbeit stärkt die Position der schwedischen Premium-Marke auf ihren beiden Hauptmärkten, fördert die „Belt & Road“-Initiative und trägt so zum langfristigen Handel zwischen China und Europa bei.

China-Produktion auf Weltklasse-Niveau

Volvo Cars verfügt über ein weltweites Fertigungsnetzwerk, das sich auf die drei wichtigsten Regionen konzentriert: Europa, Asien und Nordamerika. China als zweite Heimat des Unternehmens spielt dabei eine wichtige Rolle als globale Produktionsstätte. Die Werke im Land können schnell auf die Nachfrage der globalen Märkte reagieren.

Alle chinesischen Volvo Werke erfüllen dabei nicht nur die strengen und anspruchsvollen Kriterien des Volvo Cars Manufacturing Systems (VCMS), sondern auch die weltweiten Standards für Einkauf, Produktion, Technik und Qualität. Um das hohe Qualitätsniveau der schwedischen Premium-Marke zu halten, verfügen alle Produktionsstätten über einen präzisen und standardisierten Produktionsprozess, modernste Technik und ein strenges Qualitätssicherungssystem.

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