Es gibt dieses bekannte österreichische Bonmot, das besagt: Wiederaufflammende Beziehungen zum Ex-Partner sind meist von kurzer Dauer. Sie haben oft den faden Beigeschmack einer 17. Neuauflage von „The Fast and the Furious“ – eh ganz nett, aber im Grunde hätte man sich das Kinoticket sparen können.
Nun ja, ich arbeite gerade intensiv an der Ausnahme dieser Regel.
Abschied von der britischen Lady
Anfang Jänner bin ich nach fast sieben Jahren bei Jaguar Land Rover zu meinen Wurzeln zurückgekehrt. Ich tue das mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Das weinende Auge blickt auf eine Marke, die ich liebe. Die Geschichte, die Tradition und das unvergleichliche Gefühl, das diese Fahrzeuge vermitteln – das findet man bei den deutschen Mitbewerbern schlichtweg nicht. Highlights wie der Trip nach Gaydon oder die Werksbesichtigung in Graz bleiben unvergessen.
Doch seit 2021 warte ich auf den großen Relaunch. Fahrzeuge zu verkaufen, die höchstens als Erlkönig durch die Gegend kurven, ist auf Dauer zermürbend. Irgendwann reißt der Geduldsfaden. So sehr ich die Zusammenarbeit mit Rupert und Simon von JLR Austria geschätzt habe: Es ging nicht mehr. Also habe ich mich entschlossen, das Gulasch wieder auf die Herdplatte zu stellen und zu meiner alten Liebe zurückzukehren.
Volvo EX60: Die Rückkehr der „Vibes“
Der Zeitpunkt könnte nicht besser sein. Als Elektro-Enthusiast, der hunderttausende Kilometer im Jaguar I-PACE abgespult hat, durfte ich nun den Launch des Volvo EX60 miterleben. Und was soll ich sagen? Ich habe dieselben Vibes wie damals beim I-PACE EV320 – und das, ohne den Wagen bisher einen Meter gefahren zu sein.
Es gibt verblüffende Parallelen:
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Elektromobilität in Perfektion.
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Preis-Leistungs-Verhältnis, das im europäischen Vergleich seinesgleichen sucht.
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Technik, die den Mitbewerb alt aussehen lässt.
Sicher, beim I-PACE war die Ladegeschwindigkeit zuletzt nicht mehr State-of-the-Art, aber Hand aufs Herz: Ich würde das Auto heute noch heiraten wenn ich könnte. Wer bei 140 km/h (natürlich nur in Deutschland!) auch im Winter 350 Kilometer Autobahn schafft, braucht keine Ausreden. Wer mir als User mit 30.000 Elektro-Kilometern pro Jahr nicht glaubt, darf gerne weiter 14 Euro für 100 km in seinen Diesel „pulvern“ – mein Mitleid mit den „Diesel-Dieters“ hält sich mittlerweile in Grenzen.
Ankommen bei AUTO STAHL
Obwohl sich bei Volvo seit 2019 fast alles geändert hat, fühlte ich mich sofort wieder zu Hause. Das skandinavische Design ist der klare Gegenpol zur britischen Schule, aber die ersten Kilometer im neuen Dienstwagen fühlten sich an wie „Heimkommen“.
Passend dazu habe ich ein neu designtes Büro bezogen, das genau diesen nordischen Lebensstil widerspiegelt. Wenn Mitbewerber als einziges Gegenargument vorbringen, dass man meinen Bildschirm nicht drehen kann, nehme ich das lächelnd zur Kenntnis.
Bei AUTO STAHL machen wir nämlich eines richtig: Jeder Kunde darf sich gerne an meine Seite des Schreibtisches setzen. Ich halte es hier wie in einer guten Beziehung:
Ziel ist es nicht, sich gegenüberzusitzen und anzustarren. Das Ziel ist es, gemeinsam in dieselbe Richtung – in die Zukunft – zu sehen.
Vertrauen statt Transparenz-Theater
Echte Transparenz zeigt sich nicht dadurch, dass ein Kunde „geheime“ Daten am Monitor mitlesen darf. Ich punkte mit Herzlichkeit, persönlicher Wertschätzung und mittlerweile 20 Jahren Volvo-Erfahrung.
In einem familiengeführten Unternehmen wie AUTO STAHL sind weder Kunden noch Mitarbeiter eine bloße Nummer. Das war 18 Jahre lang mein Credo bei Simscha, und das bleibt es auch am neuen Standort.
Ich freue mich auf euren Besuch!
📍 Wo? Brunnerstraße 81a, 1230 Wien
☕ Was? Ein Kaffee, ein Gespräch und die Zukunft der Mobilität.


