Range Rover Sport als P510e im Test

Der Vergleich macht sicher. Vor allem wenn man die beiden Briten nebeneinander stellt. Der Range Rover Sport tut schon optisch alles, um seinem Namen alle Ehre zu machen. Es dominiert die horizontale Linienführung, der Kühlergrill ist ebenso merklich schmäler wie die Frontscheinwerfer. Auch auf Chromelemente hat man verzichtet, dafür gibt es mehr schwarz.

Innen empfängt einen der Range Rover Sport aber so, wie man es von einem Fahrzeug dieser Provenienz erwartet. Luxuriös und stilvoll eingerichtet, sogar die Gurtschlösser sind hier beleuchtet. Im Sport sitzt man auch etwas tiefer als im klassischen Range, die Übersicht schränkt dies aber nicht ein. Zentrales Bedienelement ist der Pivi Pro Bildschirm. Häufig genutzte Bedienelemente wie Klimasteuerung oder Audio-Lautstärke sind als eigene Drehregler ausgeführt.

Viel Aufwand hat man in Sachen Geräuschdämmung betrieben – unangenehme Geräusche werden weggefiltert, andere, die man gerne hört, werden eingelassen. Dazu zählt der sonore Klang des formidablen Sechszylinders. Range Rover kombiniert für den Plug-in-Hybrid P510e einen Sechszylinder-Benziner mit einer Elektrounterstützung. Klar, Grundidee des Briten ist, möglichst viel elektrisch zu fahren. Aber man erfreut sich am Anspringen des Benziners, weil er nicht nur zusätzlichen Schub bringt, sondern eben auch schön klingt.

Der Akku ist groß genug, damit man in der City vornehmlich elektrisch unterwegs ist. Die Briten geben 116 Kilometer an, wir sind auf rund 93 Kilometer gekommen. Der Verbrauch lässt sich aber kaum unter die 10 Liter Marke drücken. Immerhin reden wir von einem Auto mit 510 PS und einem Gewicht von 2,8 Tonnen. In punkto Offroad lässt sich ein Range Rover ohnehin nichts vorwerfen, diverse Offroad-Modi und eine beachtliche Wattiefe lassen den Briten über jeden Zweifel erhaben erscheinen. Die Frage ist, wann man überhaupt mit so einem Auto ins Gelände fährt. Für den souveränen Einsatz auf befestigten Straße sorgt unter anderem eine Allradlenkung, die im von uns getesteten Autobiography serienmäßig ist.

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