Mit dem XC40 baute Volvo seine SUV-Palette weiter aus. Nicht ohne Grund, denn gerade bei den Kompakten sind höher gelegte Modelle stark gefragt. Dabei hatten die Schweden auch Käufer eines Audi, BMW und Mercedes im Visier. Daher haben sich hier alle mächtig ins Zeug gelegt. Auch bei der Vernetzung mit Smartphone und Internet, das ist tadellos gelungen.
Geschlossene Front
Klar erkennbar ist der XC40 Recharge P8 AWD, so heißt er ganz offiziell, an seiner Front. Wo sonst der bekannte Volvo Kühlergrill sitzt, blicken unsere Augen auf eine Verkleidung. In den Abmessungen ist er nahezu identisch zu den übrigen Varianten der Baureihe. Über 4,4 Meter Länge und 2,7 Meter Radstand zeigen schon auf dem Papier komfortable Platzverhältnisse innen, im wahren Leben ebenfalls.
Zwei Elektromotoren
An Vorder- und Hinterachse wirkt jeweils ein 204 PS starker Elektromotor direkt auf die Räder. Verzögerungsfrei und fast lautlos geht es so in 4,9 Sekunden aus dem Stand auf 100, weiter oben ist dann bei 180 km/h Schluss. Volvo setzt sich da als erster ein Limit. Wird nicht jedem gefallen, doch im Prinzip ist das völlig ausreichend.
Einen Startknopf gibt es nicht mehr. Den Schlüssel am Körper, geht es einfach los. Der Wagen lässt sich einfach bedienen, die Instrumente geben keine Fragezeichen auf, sind gut abzulesen. Innen ist es angenehm leise, der Abrollkomfort tadellos, selbst auf schlechten Straßen. Die etwas niedrigere Bodenfreiheit sorgt für eine satte Straßenlage, angenehm vor allem auf kurvenreichen Landstraßen.




