Mit dem i-Pace war Jaguar 2018 einer der Vorreiter elektrischer Antriebe. Der noble Brite kann dank einiger Updates noch immer gut mithalten und hat zudem ein paar ganz eigene Vorzüge.
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SP-X/Köln. Gemessen am Fortschritt in der Elektronikbranche ist der Jaguar i-Pace schon fast betagt, erblickte er doch bereits 2018 das Licht der Autowelt. Allerdings nutzten die Techniker die digitalen Möglichkeiten und verschafften dem britischen E-Pionier ein paar dezente Updates. Grund genug, ihn nochmal zum Alltagstest zu bitten.
Eins muss man ihm lassen: Der Jaguar sieht noch immer gut aus. Schick und nicht protzig designt wirkt er edel und sportiv und eben nicht übertrieben oder gar angeberisch. Die 22-Zoll-Felgen unterstreichen den austrainierten, aber nicht zu muskulösen Auftritt.
Zur stimmigen SUV-Coupé-Form passt der Innenraum. In unserem Fall mit einer Mischung aus feinkariertem grauem Stoff und Karboneinlagen versehen, ergänzt durch Alcantara am Lenkrad und Teilen des Armaturenbretts. Dankenswerterweise verzichtet Jaguar bislang auf durchgängige Riesendisplays. So gesehen wirkt der i-Pace fast schon klassisch mit seinen an praktischer Tauglichkeit nicht zu übertreffenden Drehreglern für die Klimasteuerung und die Lautstärke des Infotainmentsystems.
Das wiederum lässt sich ziemlich intuitiv bedienen. Das Display reicht völlig aus, um alle nötigen Informationen aus der digitalen und echten Welt zu erhalten, zumal man Fahrhinweise auch via Head-up-Display in die Scheibe projiziert bekommt. Wer will, kann via Alexa mit dem Auto reden. Navi-Eingaben oder die Auswahl der passenden Musik für das beachtlich klingende Soundsystem aus dem Hause Meridan lassen sich auch haptisch flott eingeben, ohne allzu sehr von der Straße abgelenkt zu werden. Überflüssig ist das zweite kleine und zudem aufpreispflichtige Display zwischen den Klimareglern für das Feintuning der Lüftungsdüsen.
