Der Land Rover Defender (2019) steht in den Karosserielängen 90 und 110 sowie bald auch 130, mit mehreren Motoren, darunter V8 und Plug-in-Hybrid, sowie zig Ausstattungs-Optionen wie der praktischen Hard Top-Variante zur Wahl. Wir nennen die Preise!
Mit dem 2016 nach 68 Jahren Bauzeit eingestellten Vorgänger hat die Neuauflage des Land Rover Defender (2019) zum Preis ab 53.800 Euro (90er; Stand: Januar 2022) technisch wie erwartet nichts zu tun. Das Konzept ist ähnlich, wird allerdings dank neuester Technik und Ausstattung auf ein zeitgemäßes Niveau gebraucht. Mit beeindruckender Nutzlast, einem leistungsfähigen Allradsystem, den zwei Radständen 90 und 110 und besonders strapazierfähigen Modellen für gewerbliche Kund:innen (Hard Top) folgt die Neuauflage ihrer Ahnenreihe.
Optisch ist die neue Gelände-Legende auf den ersten Blick als Defender erkennbar: Knappe Überhänge an Front und Heck ermöglichen großzügige Böschungswinkel, auch die sogenannten Alpine-Fenster am Dach sowie die seitlich angeschlagene Hecktür samt Reserverad sind klassische Defender Design-Details. Für die Variante mit kurzem Radstand bietet Land Rover ein Faltdach aus Stoff an. Der Innenraum ist betont sachlich gehalten. Unter anderem lässt sich optional ein klappbarer dritter Sitz für die erste Reihe ordern. So steht der Land Rover Defender (2019) in der Langversion je nach Einsatzgebiet mit fünf, fünf plus zwei oder sechs Sitzen zur Wahl. Das Kofferraumvolumen lässt sich von 1075 Liter auf bis zu 2380 Liter erweitern.
LAND ROVER DEFENDER (2019) ALS 90, 110 & 130
Technisch basiert der Land Rover Defender (2019) mit den Radständen 90 und 110 auf einer neu entwickelten Plattform namens D7x – bei der Konstruktion auf Basis eines Alu-Monocoque handelt es sich laut Land Rover um die steifste Karosseriestruktur der Unternehmensgeschichte. Permanenter Allradantrieb ist Ehrensache. Ebenfalls in der Pipeline: Die Langversion Defender 130, die im Januar 2022 erstmals auf Patentzeichnungen auftauchte. Sie teilt sich ersten Informationen nach den Radstand mit dem 110er, verfügt aber über einen größeren hinteren Überhang. Der Geländewagen verfügt ab Werk stets über ein zweistufiges Verteilergetriebe sowie ein sperrbares Mitteldifferential, gegen Aufpreis perfektioniert ein Hinterachs-Sperrdifferenzial die Offroad-Qualitäten.
Das Fahrwerk mit Einzelradaufhängungen, Doppelquerlenker-Vorderachse und einer Integral-Hinterachse soll zudem auch auf befestigten Straßen angenehmen Fahrkomfort und Langstreckentauglichkeit bieten. Technisch waren Defender-Fahrende im Gelände bislang weitgehend auf sich alleine gestellt. Das neue Modell unterstützt nun mit verschiedensten modernen Assistenzsystemen. Zur Ausstattung gehören Kameras, die ihr Bild vor den Vorderrädern auf den – ab 2021 maximal 11,4 Zoll großen – Touchscreen-Monitor im Innenraum übertragen und so die Motorhaube virtuell verschwinden lassen. Dazu kann die neueste Generation der Offroad-Fahrhilfe Terrain Response 2 je nach Vorliebe konfiguriert werden. Mit einer Wattiefe von 900 Millimetern und einem passenden Wat-Programm sollen für den Land Rover Defender (2019) auch tiefe Flussdurchfahrten kein Problem darstellen.
