Der neue Volvo XC60 im ersten Check mit Sitzprobe, auch als Video-Review.
Wer an Volvo denkt, hat in vielen Fällen wohl nicht mehr einen Kombi vor dem inneren Auge, sondern ein SUV. Der Grund dafür dürfte auch im langanhaltenden Erfolg des XC60 liegen. Dessen zweite Generation ist seit 2017 auf dem Markt. Im Jahr 2021 gab es ein Facelift, 2025 ein kleines Update mit neuer Struktur im Kühlergrill. Neun Jahre nach dem Marktstart wird der Dauerbrenner ein weiteres Mal aufgefrischt. Dieses Mal fallen die optischen Änderungen deutlicher aus. Dazu gibt es neue Plug-in Hybride mit bis zu 200 Kilometern elektrischer Reichweite.
Neues Blech am Auto
Die Änderungen am Design des 4,71 Meter langen SUV gehen weit über ein herkömmliches Facelift hinaus. Die Schweden haben auch in neue Presswerkzeuge für das Werk in Torslanda investiert. Die Motorhaube und die vorderen Kotflügel sind neu. Mit den geänderten Karosserieteilen konnte eine deutlich tiefere Front gestaltet werden. Ein flacher Kühlergrill, dessen Lamellen diagonal angeordnet sind, wird von schlanken Scheinwerfern flankiert. Die Grafik der Tagfahrlicht-LED zeigt weiterhin „Thors Hammer“, wirkt aber deutlich moderner als bisher.
Zusammen mit den neuen LED-Leisten in den Rückleuchten sowie den geänderten Stoßfängern vorne und hinten wirkt der Volvo XC60, trotz seines hohen Alters, modern und zeitgeistig. Gleichzeitig widersteht er aktuellen Trends, u.a. mit durchgehenden Lichtleisten. Die Baureihe hat das Zeug dafür, zum Klassiker von morgen zu reifen.
Neue Designs der 20 und 21 Zoll großen Felgen ergänzen das Facelift, mit „Heather Bronze“ zieht eine neue Lackoption ins Programm ein. Dazu kommen neu ausgesuchte Dekore und Sitzbezüge für den Innenraum. Der 11,2 Zoll große Touchscreen für das Infotainment-System wurde etwas besser ins Cockpit integriert. Googles Gemini ist als KI-Sprachsteuerung neu an Bord des XC60. Software-Updates lassen sich künftig „over the air“ aufspielen. Die USB-C-Ladestecker im Auto bieten mit 60W deutlich mehr Ladeleistung, hier lässt sich bei Bedarf auch ein Notebook mit Strom versorgen.
Mehr sehen soll das Auto auch. Eine neue Frontkamera, ein Front-Radar, jeweils zwei Radarsensoren an allen vier Ecken der Karosserie, 12 Ultraschallsensoren und Parkkameras arbeiten einem neuen Computersystem zur Steuerung der Fahrassistenz zu. Ein Spurwechselassistent ist neuer Bestandteil von Pilot Assist, dazu kommen eine Totwinkel-Überwachung mit Warnung bei Öffnung der Tür, ein Kreuzungsassistent und eine 3D-Ansicht für die 360-Grad-Kamera.
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