Seit der Vorstellung des Volvo XC40 als Kompakt-SUV im Jahr 2017 sind die Verkaufszahlen in Europa kontinuierlich von Jahr zu Jahr gestiegen. Dabei kombiniert die rein elektrische SUV-Version den emissionsfreien Antrieb mit einer ausgereiften Armada an Assistenzsystemen.
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Volvo will weiterhin die Sicherheitsmaßstäbe im Automobilbau setzen und rüstet daher die aktuellen Autos sowohl mit Fahrerassistenzsystemen auf und erhöht spürbar den Insassenschutz. Wir haben im Frühjahr 2023 umfangreich die rein elektrische und wohl zukunftsweisende Technik vom Volvo XC40 erfahren können.
Die Geschwindigkeit zum Umbau auf rein elektrische Autos wurden vom schwedischen Hersteller in den letzten Jahren fortlaufend aktualisiert. Für jedes Jahr ist in der Modelloffensive die Vorstellung eines neuen elektrischen Modells fest eingeplant. Schon 2030 fällt der Vorhang für die letzten Verbrenner, um das nächste Ziel einer klimaneutralen Produktion bis zum Jahr 2040 anzustreben. Dabei kann man den XC40 schon als erfolgreichen Taktgeber bezeichnen. In der von uns getesteten Version mit zwei Motoren an der Vorder- und Hinterachse mit jeweils 204 PS starken Elektromotoren ist für europäische Anforderungen für alle Ansprüche im Premiumsegment ausgelegt. Im Bereich der Spitzengeschwindigkeit ist er mit 180 km/h abgeriegelt. Das alte Klischee des Autos für Lehrer und Studienräte kann der ansprechend designte XC40 wohl getrost ablegen. Längst tritt er in direkter Konkurrenz zum BMW X3 oder Audi Q3.
Sicherheit und Performance
Dabei kann Volvo in Sachen Sicherheit gut punkten. Schon lange hat der Autobauer angekündigt, dass in den neuen Modellen kein Insasse mehr verletzt oder getötet werden soll. Und so wurde sorgsam diese Philosophie in technischen Lösungen realisiert. Das Ergebnis konnte sich schon 2018 beim ersten NCAP-Test sehen lassen. Im Bereich Insassenschutz wurden schon 97 % aller Anforderungen vollständig erfüllt. Dabei hilfreich sind unter anderem der Tote-Winkel-Assistent, die Kollisionsvermeidung und der Spurhalteassistent. Ebenso effektiv arbeiten beim Ein- und Ausparken die Notbremsassistenten für Hindernisse und den Querverkehr. Ein von ihm erkanntes Hindernis wird konsequent mit einer autonomen Notbremsung quittiert. Selbst wenn eine hoch gewachsene Blume im Weg steht führt das zum sofortigen Stopp.
Komfort und Ergonomie
Die tradierten Werte aus hochwertigen Sitzen mit sehr gutem Seitenhalt und individuell speicherbaren Konfigurierungen bieten einen hochwertigen Langstreckenkomfort. Erweitert mit den heizbaren und belüftbaren Sitzelementen kann der Fahrkomfort komplett genutzt werden. Das Multifunktionslenkrad umfasst alle wesentlichen Bedienelemente für Geschwindigkeit, Media- und Telefonfunktionen und die adaptive Geschwindigkeitsregelung. Das zentrale Head-up-Display ist hoch angesetzt und bietet eine sehr gute Auflösung für die Kameraansichten.
Wünschenswert für die Zukunft ist noch ein Head-up-Display, das eigentlich üblich für das Premiumsegment ist. Hier gibt es zur Zeit aber noch keine Option bei der Konfigurierung.
Energie für Langstrecken-Fahrten
Für die Testfahrten haben wir bei milden Temperaturen vorwiegend Fahrten im Drittelmix über das Land Schleswig-Holstein gewählt. Interessant waren die Dynamik und die große Laufruhe in allen Geschwindigkeitsbereichen. Eine sehr komfortable Federung wird dank der Einzelradaufhängung mit guter Dämpfungscharakteristik erzielt. Ebenfalls hat die adaptive Geschwindigkeitsregelung durch einfache Aktivierung und schnelle Geschwindigkeitseinstellung per linkem Daumen überzeugt. Nach dem Ampelstopp wird durch einen leichten Druck auf das Strompedal das System wieder aktiviert. Der Verbrauch hat sich hierbei inklusive Nutzung der Klimaanlage eingependelt zwischen 22 und 25 kWh pro 100 km. Für einen großformatigen SUV sind die Verbrauchswerte angemessen.



