Uriges Landgasthaus, legendäre Leberknödelsuppe und der perfekte gebackene Emmentaler
Im Gasthaus zur Waldesruh war ich mittlerweile schon einige Male. Diesmal bot es sich einfach perfekt als netter Zwischenstopp auf dem Heimweg von Zell am See an. Denn eines ist sicher: Ein touristischer Hotspot ist das hier absolut nicht. Das Gasthaus liegt zwar an einer Ausflugsstraße, ist im Kern aber ein echtes, unverfälschtes Landgasthaus geblieben. Schwere Holzmöbel, ein uriger Gastgarten ganz ohne Schnickschnack, Essen und Trinken von bester Qualität und dazu unglaublich freundliche Wirtsleute. Mehr braucht kein Mensch zum glücklich sein!
Lediglich die klassischen „Sparvereinswanddinger“ mit den kleinen Namensschildchen habe ich diesmal vermisst – oder sie schlicht und einfach übersehen.
Der kulinarische Test: Suppen-Klassiker und Käs-Eskapaden
Wie fast immer konnte ich gar nicht anders und habe mich für den gebackenen Emmentaler entschieden. Davor gab es allerdings pflichtbewusst eine Leberknödelsuppe.
- Die Leberknödelsuppe: Wurde blitzschnell serviert. Der Leberknödel war herrlich fest, von ordentlicher Größe und genau auf den Punkt gewürzt. Zusammen mit der kräftigen Suppe die perfekte Kombination und ein wunderbarer Start.
- Der gebackene Emmentaler: Wie immer schlichtweg hervorragend! Die Panade schön knusprig, kein Gramm Käse ist ungewollt ausgelaufen, und der Emmentaler selbst hatte genau die richtige, würzige Note, ohne zu überfordern. Die Pommes dazu? Perfekt auf den Punkt. Einzig die Sauce Tartare kam leider aus der Tube bzw. Konserve – aber gut, die wird man auf dem Land vermutlich nicht täglich in rauen Mengen frisch anrühren, daher absolut verschmerzbar.
Fazit: Das Gasthaus zur Waldesruh bleibt nach wie vor mein absolutes Lieblingslokal, wenn ich in der Gegend bin. Da stimmt einfach alles!
