Neuer CR-V: Bis zu 82 Kilometer rein elektrisch

Honda hat den CR-V neu aufgelegt. Erstmals in Europa mit Plug-in-Hybridantrieb. Der Vollhybrid bleibt, optimiert, im Programm. Beide haben 184 PS. Der Aufladbare kommt elektrisch 82 Kilometer weit.

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Kompaktheit ist ein dehnbarer Begriff. Was einst Mittelklasse-Längenmaß war, geht heutzutage gerade noch als C-Segment-Dimension durch. Wie beim neu gemachten Honda CR-V, der sich von ursprünglich 4,5 Metern (1996) jetzt, in der sechsten Generation, auf 4,7 Meter gestreckt hat. Was sich, auf um vier Zentimeter auf 2,7 Meter (gegenüber dem Vorgänger) verlängertem Radstand, in luftigem Raumgefühl und feinem Abrollkomfort auswirkt. Ebenso in praktikablem Kofferraumvolumen: 588 bis 596 Liter sind es, je nach Motorisierung, erweiterbar auf 1.643 bis 1.728 Liter. Im neuen CR-V offeriert Honda zwei Antriebssysteme. Einerseits den bereits bekannten, in etlichen Details optimierten Vollhybrid (e:HEV) mit selbstladender 1,06-kWh-Batterie. Andererseits, erstmals in Europa, einen Plug-in-Hybrid (e:PHEV), ein Gespann aus einem 2,0-Liter-Benziner und zwei Elektromotoren, kombiniert mit Direktantrieb (e-CVT genannt, ist aber kein herkömmliches CVT-Getriebe) und 17,7-kWh-Akku, was bis zu 82 Kilometer elektrische Reichweite ermöglicht.

Unter dem Systemleistungsstrich stehen bei beiden Antriebsversionen 184 PS. Die Laderaumunterschiede ergeben sich aus der Positionierung der Batterie. Die sitzt beim Vollhybriden unter dem Kofferraum, beim Plug-in-Hybriden ist sie unter den Fondsitzen untergebracht. Dafür hat der selbstladende Teilzeitelektriker (mit Front- oder Allradantrieb) 57 Liter Tankinhalt, der rein frontgetriebene Aufladbare kann 46,5 Liter Treibstoff ins Spritreservoir aufnehmen.

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