Details von Technik und Design des Kompakt-SUV wurden überarbeitet. Erstmals gibt es die sportliche Version GT-Linie, die 204 PS leistet und ab 35.190 Euro kostet.
Seit gut zwei Jahren ist der Kia XCeed auf dem Markt. Er macht in der Ceed-Linie fast 40 Prozent der Verkäufe aus und tritt gegen Modelle wie Mazda CX-30, Skoda Karoq oder Citroen C4 an. Nun hat der Kia-Crossover für das Modelljahr 2023 einige Auffrischungen und Verbesserungen bei Design und Technik erhalten. Am Auffälligsten in der Front sind der neu gestaltete Kühlergrill sowie der markanter geformte Frontstoßfänger. Die Nebelscheinwerfer wurden in die LED-Hauptscheinwerfer integriert. Am Heck sollen ein neuer Diffusor mit Unterfahrschutz-Design sowie ein veränderter Auspuff einen Hauch Sportlichkeit bieten. Ebenfalls neu gestaltet wurden die optionalen 18-Zoll-Leichtmetallfelgen. Drei neue Lackierungen sind im Angebot, besonders ansehnlich die Farbe Caledon Grün.
Erstmals gibt es die äußerlich auf Sport getrimmte Version GT-Line, die aber nur in der Topmotorisierung mit 204 PS zu haben ist. Das GT-Line-Interieur prägen u.a. ein unten abgeflachtes Sportlenkrad, ein schwarzer Dachhimmel, ein mit perforiertem Leder bezogener Schalthebel und Sitzbezüge mit speziellem GT-Line-Design. Ein volldigitales Kombiinstrument mit neuen Grafikvarianten ist in allen XCeed-Modellen zu finden, je nach gewählter Ausstattungslinie variiert das Informationsangebot in den Displays. An der Technik der Antriebe wurde nichts geändert. Erweitert wurde indes das Angebot bei den Assistenzsystemen. So arbeitet der adaptive Tempomat mit Stop-and-go-Funktion nun auch navigationsbasiert und bietet zudem einen Tot-Winkel-Assistenten sowie einen Querverkehrswarner mit aktivem Bremseingriff. Der Müdigkeitswarner ist noch aufmerksamer und integriert einen Ablenkungswarner bei stehendem Verkehr.
Gefahren wurde der XCeed 1.6 T-GDI DCT in der Version GT-Line. Er sorgt mit seinem 1,6 Liter-Vierzylinder für sehr freudvollen Vortrieb. Denn die 204 PS haben wenig Mühe, das Auto zügig zu beschleunigen. Für den Sprint von 0 auf 100 km/h gibt der Hersteller 7,7 Sekunden an. Es liegt zwischen 1.500 und 4.500 Umdrehungen pro Minute ein maximales Drehmoment von 265 Nm an, was gleichmäßig starken Durchzug aus niedrigen Drehzahlen heraus sichert. Geschaltet wird mittels Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Wie alle Modelle der Reihe hat der GT-Line Frontantrieb. Bei scharfen Antritt zerren die Vorderräder schon mal spürbar an der Lenkung. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 220 km/h mühelos erreicht. Dabei liegt der Wagen sehr stabil auf der Straße. Spurtreu durcheilt er flinke Wechselkurven. Die Dämpfung ist straff, aber nicht übermäßig hart. Den Durchschnittsverbrauch gibt der Hersteller mit 6,5 Litern auf 100 Kilometer an. Nutzt man die Fähigkeiten von 204 PS, werden es über sieben Liter, im Test wurden 7,6 Liter registriert.




