Mazda CX-60 e-SKYACTIV D 200 Takumi

Mazda will nach oben in die Premium-Liga der Luxus-SUV – und stellt deshalb hierzulande mit dem neuen CX-60 ein optisch imposantes SUV auf die 20-Zoll-Räder, das es in dieser Wucht bislang bei den Japanern nicht gab: 4,75 Meter lang, 1,89 Meter breit und 1,68 Meter hoch. Der Radstand fällt mit 2,87 Meter üppig aus. Und mit dem schwarzglänzenden Riesengrill sowie den scharf geschnittenen LED-Scheinwerfern hat der CX-60 gleich Überholprestige serienmäßig an Bord. Dieser Japaner braucht sich vor den Mercedes, Audi und BMW in dieser Klasse nicht zu verstecken. Er ist anders, und er fällt im SUV-Einerlei auf.

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Steigen wir also ein. Das geht locker vonstatten. Der Innenraum überrascht. Auch hier machen es die Japaner, gerade in der von uns gefahrenen Topversion Takumi, anders als die bekannten Platzhirsche. Statt des geradezu barocken Bling-Bling eines Mercedes setzen sie lieber auf den Charme eines reduziert cleanen Designs mit textilbezogener Instrumententafel, filigran gearbeiteten Nähten und Oberflächen sowie der weißen Nappalederausstattung.

Man schaut sich das alles gern an, weil es nicht überladen wirkt. Selbst bei den Anzeigen bleiben die Japaner bodenständig: Wer nicht genau hinschaut, könnte meinen, es handele sich um sehr gut gemachte analoge Anzeigen. Falsch. Es handelt sich vielmehr um ein digitales Cockpit mit sehr gut gemachten animierten Analoganzeigen.

In der Takumi-Topversion ist auch das so genannte Driver Personalization System serienmäßig an Bord. Es findet automatisch anhand einer Gesichtserkennung und Eingabe der Körpergröße die adäquate Sitzposition, und es passt auch die übrigen Einstellungen (Lenkrad, Spiegel, Head-up Display, Klimaanlage, Sound- und Assistenzsysteme) den persönlichen Vorlieben an. Witzig. Gut gemacht, Mazda.

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