Warum er mein Favorit sein könnte
Der beliebte Volvo XC40 hat ein umfassendes Facelift erhalten! Unter dem Blech zwar im Kern das bewährte Modell, das seit 2018 den Markt aufmischt, bringt die Modellpflege eine stark aufgefrischte Optik und moderne Bord-Technik mit, um gegen starke Konkurrenten wie den BMW X1, den Mercedes GLA und den Cupra Formentor bestens gerüstet zu sein. Redakteur Jamie Edkins hat sich das aktualisierte Kompakt-SUV von Carwow genauer angeschaut.
Frischer Wind beim Design: Skandinavischer Schick im Detail
Eine Handvoll gezielter Modifikationen lässt den XC40 spürbar moderner wirken, während der typische, schhende „Scandi-Chic“-Vibe erhalten bleibt. Die neuen Frontscheinwerfer fallen schlanker aus und fließen harmonisch in den neu gezeichneten Kühlergrill mit den diagonalen Streben ein – ganz nach dem Vorbild des größeren XC90. Auch die Motorhaube wurde mit einer konturierten Kantenführung neu gestaltet, was die Front noch eleganter wirken lässt.
Ein echtes Highlight sind die überarbeiteten LED-Rückleuchten. Sie stellen für mich die größte optische Aufwertung im Vergleich zum Vorgänger dar, da die alten Rückleuchten das Fahrzeug optisch schnell altern ließen, während die neuen Leuchten nun zeitgemäß und modern auftreten.
Innenraum-Updates: Grösserer Bildschirm und Google Gemini
Beim Blick in den Innenraum fallen die Änderungen etwas dezenter, aber wirkungsvoll aus. Der auffälligste Unterschied ist der neue Infotainment-Bildschirm: Mit einer Diagonale von **11,2 Zoll** ist er über zwei Zoll größer als zuvor. Das System reagiert deutlich flüssiger und nutzt Volvos aktuelle Google-basierte Software, die sich so intuitiv bedienen lässt wie das eigene Smartphone.
Mit an Bord ist auch der KI-Sprachassistent **Google Gemini**. Ob Ziele für das Navigationssystem eingestellt, die Innentemperatur angepasst oder Informationen über das Wetter am Zielort sowie Ladestationen entlang der Route abgefragt werden sollen – der Assistent erweist sich im Gespräch als äusserst praktisch. Einziger kleiner Wunsch: Man wünschte sich, das Aktivierungswort ließe sich von „Hey Google“ in „Hey Volvo“ ändern, um die Bindung zum Fahrzeug noch perfekter zu machen.
Die Verarbeitungsqualität im Interieur ist nach wie vor hervorragend. Neue Optionen wie die beigen Lederbezüge hellen die Kabine freundlich auf, ergänzt durch neue Holzeinlagen an Armaturenbrett und Türen, die von einer helleren Ambientebeleuchtung effektvoll in Szene gesetzt werden. Lediglich der hochglänzende Kunststoff auf der Mittelkonsole dürfte im Alltag anfällig für Kratzer und Fingerabdrücke sein.
Platzangebot und Alltagstauglichkeit
In puncto Praxistauglichkeit bleibt alles beim Alten – und das ist durchaus positiv. Selbst mit einer Körpergröße von über 1,80 Metern sitzt man im Fond bequem, und dank gut zugänglicher ISOFIX-Halterungen lassen sich auch Kindersitze problemlos montieren. Der Kofferraum fällt im Vergleich zu manchen Klassenkonkurrenten zwar etwas kompakter aus (443 Liter gegenüber 540 Litern beim BMW X1), bietet dank eines cleveren, aufstellbaren Mittelteils jedoch eine hervorragende Unterteilung, damit Einkaufstaschen sicher an Ort und Stelle bleiben.
Fazit
Die gezielten Aktualisierungen bringen den Volvo XC40 technisch und optisch wieder voll auf die Höhe der Zeit. Er verbindet bewährte Stärken mit modernster Software und dürfte damit weiterhin ganz oben auf der Wunschliste vieler SUV-Käufer stehen.
Den Original-Beitrag von Jamie Edkins findest du zum Nachlesen auf carwow.co.uk