Den Discovery bietet Land Rover auch mit dem aus dem Evoque bekannten Hybridsystem an. Ein größerer Benzinmotor stünde ihm nicht schlecht.
Die wesentlichen Vorteile der Plug-in-Hybride (PHEV) sind rasch aufgezählt: staatlicher Zuschuss, weniger Steuern, und sie senken den Flottenverbrauch. Wenn das Zusammenspiel von Elektromotor und Verbrenner stimmt, darf sich der Fahrer zugleich über etwas weniger Treibstoffbedarf freuen als mit einem Nur-Benziner. Rein elektrisch bewegt, brauchen die PHEV dagegen deutlich mehr Strom als Elektroautos.
Den Beweis tritt der Land Rover Discovery Sport P 300e an. Sein Antrieb entspricht dem des im Juli gefahrenen Evoque, aber er ist deutlich größer und etwas schwerer. Zwar sind die 309 PS (227 kW) Systemleistung ausreichend, und dass der nur 1,5 Liter große Dreizylinder an der Front kein Drehmomentmonster ist, wird durch den auf die Hinterachse wirkenden Elektromotor und die acht Gänge der Automatik leidlich kaschiert. Es wird aber mit ständigen Gangwechseln erkauft. Angefahren wird elektrisch, wenn der Benziner zuschaltet, ruckte unser Testexemplar etwas. In höheren Drehzahlen klingt der Motor bemüht, das passt nicht recht zum komfortablen Charakter des Autos. Und warum darf solch ein Brocken nur 1,6 Tonnen ziehen?

