Kia hat den Sportage zuletzt optisch und digital modernisiert. Doch ausgerechnet beim Antrieb geht es rückwärts.
Während Kia seine Elektro-Offensive vorantreibt, hält der Sportage als klassischer Kompakt-SUV den Verbrenner-Antrieb hoch. Zuletzt haben die Koreaner den Tiguan-Wettbewerber optisch und technisch gezielt nachgeschärft – mit weitestgehend überzeugendem Ergebnis. Und einer neuen Schwäche, die vor allem beim Benziner mit Allradantrieb zutage tritt.
Äußerlich alt wirkte der 4,54 Meter lange Crossover auch vor dem Lifting noch nicht. Trotzdem lassen ihn die neue Front mit den großen, geschwungenen Tagfahrlicht-Signaturen und kleine Änderungen an Schürzen und Rädern nun noch ein wenig moderner und vor allem stämmiger wirken. Insgesamt tritt der Sportage nun erwachsener auf, ohne die originelle und leicht extrovertierte Linienführung aufzugeben. Innen bietet der Fünfsitzer nach wie vor vorn und hinten viel Platz, der Kofferraum fasst bereits in der Grundkonfiguration 562 Litern und wächst durch Umklappen der Rückbank auf bis zu 1.751 Liter. Werte, mit denen der Kia in seiner Klasse vorne mitspielt.
Hingucker im Cockpit ist der leicht geschwungene Breitband-Bildschirm, wie man ihn unterhalb der Premium-Klasse bislang selten findet, dessen Vorteile bei Sicht- und Nutzbarkeit aber wenn überhaupt minimal sind.



