Mazda CX-5, Nissan X-Trail, Skoda Kodiaq:

Familien-SUV mit Vernunftbenziner: Wie schlägt sich der neue Nissan X-Trail gegen die altbewährten Konkurrenten Mazda CX-5 und Skoda Kodiaq?

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Mehrheitsfähig sind Mazda CX-5, Nissan X-Trail und Skoda Kodiaq ohne Zweifel: Als SUV zählen sie zum Lieblings-Autosegment der Deutschen (30 Prozent Zulassungsanteil im März), und sie sind Benziner, noch immer die gefragteste Antriebsart (37 Prozent).

Derzeit kostet Diesel zwar wieder mal weniger als Benzin, die höheren Fixkosten des Selbstzünders dürften aber weiterhin nur Vielfahrer wieder reinfahren. Da liegt es nahe, dass wir uns die Basis-Benziner vorknöpfen. Zumal Nissan mit dem X-Trail Mild-Hybrid einen originellen Neuzugang beisteuert.

CX-5, Kodiaq und X-Trail mit praktischen Details

Dass sich diese Autos nützlich machen wollen, lässt sich schon an Details wie doppelten Ladeböden und Fernentriegelungen für die Fondlehnen ablesen – das bringen alle mit. Der Skoda bietet auch eine längs verschiebbare Rückbank (Serie), der Nissan ebenso (ab N-Connecta-Linie).

Den 2017 gestarteten CX-5 der zweiten Serie hat Mazda kürzlich dem vierten Facelift unterzogen. Die Benziner sind jetzt per Riemen-Startergenerator mildhybridisiert, und die Zylinderabschaltung hilft, Sprit zu sparen. Wir hätten ihn gerne mit der Sechsstufen-Wandlerautomatik (2000 Euro Aufpreis) getestet, aber wie so oft war der exakt passende Testwagen nicht verfügbar. Er kam mit Head-up-Display und 360-Grad-Kamera. Auch neu am CX-5: Apple CarPlay und Android Auto arbeiten nun kabellos.

Mazda setzt auf klassische Bedienung

Echte Runduhren, ebensolche Tasten und Drehregler, Infotainment-Bedienung per Drehdrücksteller (Touchbedienung nur im Stand) – der CX-5 ist ein Fest für jeden, der es nicht zu digital mag. Und der Sprachsteuerung nachsieht, dass die Adressfindung noch immer Glückssache ist.

Der Fahrer kuppelt und schaltet wie in der Fahrschule eingeübt. Der akustisch präsente, leicht rau laufende Motor ist ein Mazda-typischer Sonderweg mit hoher Verdichtung statt Turbo, bietet nur 213 Nm Drehmoment und will mit fleißigem Schalten bei Laune gehalten werden – keine Strafe mit der gut flutschenden, passend gestuften Schaltung und leichtgängigen Kupplung.

Das Fahrwerk ist straff, stolpert geradezu über Kanten, rollt aber auf Kopfsteinpflaster weniger herb ab als das des Nissan. Die Lenkung zeigt sich besser gedämpft als früher, in unebenen Kurven ist sie noch immer die stößigste im Vergleich – oder die mit dem klarsten Feedback, je nach Blickwinkel.

CX-5 gibt sich sportlich

Der Mazda gibt in diesem Trio den Sportler. Im Slalom zeigt sich das ESP zurückhaltend, soll wohl den Fahrspaß nicht zu sehr einschnüren. Unser Testwagen kam auf Michelin Pilot Sport mit hohem Gripniveau. Folge: Im Ausweichtest kann der CX-5 das kurveninnere Rad hinten schon mal heben, bleibt aber stets fahrsicher.

Den soliden Ersteindruck trüben Details: Im Fahrerfußraum ist der Teppich zu kurz, und der Tankdeckel blechert nach beim Schließen. Kein E-Call-Notruf, kleine Ablagen – das Alter schimmert durch. Im Fond wirkt der Mazda etwas enger als die anderen, mit weniger großzügigen Türausschnitten, bleibt aber familientauglich. Mit 1552 Kilogramm ist er nicht zu schwer, die Zuladung ist die höchste im Vergleich. Sparsam ist er auch (im Test 8,3 l/100 km).

X-Trail ist der modernste Testkandidat

Der Nissan X-Trail Mild-Hybrid ist klar ein Kind des Jahres 2023: Der 12,3-Zoll-Bildschirm dominiert das Interieur, aber ergänzt durch echte Drehregler und Tasten für Fahrmodus, Klima und Audiolautstärke – alles intuitiv bedienbar. Modern auch die Alexa-Sprachsteuerung, die etwa Fragen zur Verkehrslage beantwortet. Temperatur- und Schließbefehle hingegen erhört sie nicht.

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