Kia Sportage Hybrid im Test: Sparsame Alternative?

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Der einst gefeierte und beliebte Boxchampion taumelt und hängt in den Seilen. Doch in seiner Ecke ist niemand mit Wasser, Eiswürfeln und ärztlicher Hilfe. So stellt sich aktuell die Situation bei Neuwagen mit Plug-in-Hybrid dar. Seit dem Ende der staatlichen Prämie bricht der Absatz ein.

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Ergo sind Alternativen gefragt. Kia hat sie beim Sportage. Neben klassischen Benzin- und Diesel-Antrieben gibt es dort einen Vollhybrid. Also leichte Strom-Unterstützung ohne Stecker und externes Aufladen. Wir haben den Kia Sportage Hybrid getestet.

Was ist das?

Mit einer Länge von 4,52 Meter Länge gruppiert sich der 2021 erneuerte Sportage in der Liga rund um den bald erneuerten VW Tiguan. Doch im Gegensatz zu diesen ist der Kia ein echtes optisches Statement, das auffällt. Die dramatisch gestaltete Frontpartie ist das wohl markanteste Merkmal. Ob man sie mag oder nicht, bleibt Geschmacksache.

Dank 1,86 Meter Breite und 2,68 Meter Radstand geht es im Sportage geräumig zu, Platzmangel herrscht nirgendwo. Mit 587 bis 1.776 Liter passt sogar etwas mehr in den Kofferraum als bei den Benzinern oder Dieseln. Bis zu 1.650 Kilogramm kann der Hybrid-Pilot an den Haken nehmen.

Ideal für die große Reise also. Doch zunächst lasse ich meine Blicke über das Armaturenbrett streifen. Gut: Die digitalen Anzeigen verschmelzen zu einer horizontalen Fläche, die die Sicht nach vorne nicht behindert. Und Kia hat noch das, worauf VW derzeit ganz stolz verzichtet: Analoge Knöpfe am Lenkrad. Und auch die tadellose Verarbeitung ist deutscher als bei manch hiesigem Hersteller.

Vor Probleme stellt einen die Bedienung im Sportage nicht. Zwar erfordert die umschaltbare Touchfläche für Klimatisierung und Steuerung der Infotainment-Funktionen etwas an Gewöhnung, zumal man manchmal ganz genau drauftippen muss. Aber links und rechts belässt es Kia bei klassischen Drehknöpfen.

Wie fährt er sich?

Sehen wir uns komprimiert die Eckdaten des Kia Sportage Hybrid an: 1,6-Liter-Turbobenziner mit 132 kW (180 PS) und 265 Nm Drehmoment. Dazu ein Elektromotor mit 44 kW (60 PS) plus 264 Nm. Und eine Batterie von 1,49 kWh Größe. Die Systemleistung gibt Kia mit 169 kW (230 PS) und 350 Nm von 1.500 bis 4.500 U/min an. Ordentlich Tinte auf dem Füller also, was das Fahren sehr angenehm macht. Hinzu kommt als weiterer Pluspunkt das 6-Gang-Automatikgetriebe. Kein lästiger CVT-Gummibandeffekt, stattdessen kraftvoller Durchzug bis Tacho 200 (offiziell 193 km/h).

Abseits der Autobahn bleibt der Sportage leise und laufruhig, auf der Autobahn dringen Windgeräusche ans Ohr. Insgesamt ein freundliches Automobil, auch in Details: „Fahren Sie vorsichtig“ erscheint im Cockpit, wenn man zu unruhig agiert. Oder die Klimatisierung, die im Tunnel automatisch auf Umluft schaltet. Schön.

Das Abrollverhalten empfand ich trotz „nur“ 18-Zoll-Bereifung als relativ straff. Speziell die Mehrlenkerachse hinten ist mitteilsam, was den Straßenzustand betrifft. Natürlich zieht der Sportage keine Plomben, doch einige Mitbewerber kriegen es geschmeidiger hin.

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