Honda Prelude kehrt 2026 als Hybrid-Sportcoupé zurück

Honda bringt den Sportwagen-Klassiker Prelude nach 25 Jahren Pause zurück. Das neue Hybrid-Coupé startet im Frühjahr 2026 in Deutschland und kostet ab 49.500 Euro.

An der südfranzösischen Mittelmeerküste gehören Glamour und Extravaganz zum Alltag. Man schaut kaum noch hin, wenn es etwas Außergewöhnliches zu bestaunen gibt. Was sich zumindest bei der an Autos interessierten Gesellschaft ändern sollte, als der neue Honda Prelude seine ersten Runden an der Côte d’Azur dreht. Eine aufsehenerregende Rückkehr einer Ikone nach einem Vierteljahrhundert automobiler Pause.

Der Honda Prelude ist wieder auf dem Markt, in komplett neuer Form. Gut anzusehen. Vielleicht nicht schön im klassischen Wortsinn, aber durchaus attraktiv. Was in dieser Region gefragt ist. Zuvor war das japanische Sportcoupé von 1978 bis zum Jahr 2000 in fünf Generationen im Angebot.

Als eine der technischen Neuerungen im Prelude mit Vollhybrid-Antrieb fungiert der S+Shift-Modus, der schnelle automatische Gangwechsel simuliert und das sportliche Fahrerlebnis intensivieren soll. Eine technische Innovation, die man nicht unbedingt benötigt und die doch Spaß bereitet. Ein schönes Spielzeug. Ein Privileg, das den neuen Prelude charakterisiert.

Einsteigen im Honda Prelude fordert Körperbeherrschung

Die sechste Generation ist eine moderne Weiterentwicklung des Pioniergeists eines besonderen Modells. Kein Vernunft-Vehikel, mehr ein Spaßmacher. Bevor es losgeht mit der Testfahrt, ist körperliche Fitness beim Einsteigen gefragt. Der Prelude ist nun mal keine Komfortschaukel, sondern eher ein schneidendes Fluggerät auf Rädern. Was daran liegen mag, dass Honda auch Flugzeuge und Rasenmäher baut. Und doch überwiegen kurz nach dem Einsteigen die positiven Aspekte im vorderen Innenraum. Ein Display, das nicht zur Spielerei verführt. Alles ist dort angebracht, wo man es auch vermutet. Herkömmliche Druckknöpfe, keine Touch-Orgie. Die Sitze erinnern ein wenig an den Formel-1-Zirkus, wobei der Fahrer- und der Beifahrersitz unterschiedlich konzipiert sind. Frei nach dem Motto, die Person hinter dem Steuer habe etwas Besonderes verdient.

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