Ford Puma Test:

Der Ford Puma will als Kleinwagen-SUV auf Fiesta-Basis dem VW T-Cross Paroli bieten. Das Zeug dazu hat er. Preis: ab 28.900 Euro. ADAC Test, Daten, Bilder und Infos zum Facelift 2024.

Ford Puma – das sagt Ihnen etwas? Falls Sie sich an das kleine Sportcoupé erinnern, das Ende der 1990er-Jahre nach nur vier Jahren eingestellt wurde, liegen Sie richtig. Aber Sie können es auch gleich wieder vergessen – denn der Ford Puma, der sich seit 2019/2020 bei den Händlern zwischen dem Auslaufmodell EcoSport und dem aktuellen Kuga einreiht und zum Frühjahr 2024 optisch und technisch leicht überarbeitet wurde, hat damit nur den Namen gemein.

Natürlich ist der Puma ein SUV und will Seat Arona, Peugeot 2008, Renault Captur, Hyundai Kona, Opel Crossland und VW T-Cross nicht allein das lukrative Feld im beliebten Segment der Kleinwagen-SUVs überlassen. Zwar gibt es nach wie vor den Ford EcoSport, doch während der recht hochbeinig an einen Mini-Geländewagen erinnert und schon etwas in die Jahre gekommen ist, macht der Puma eher auf Lifestyle.

Ford Puma 15 cm länger als Fiesta

Der Puma basiert auf dem mittlerweile eingestellten Fiesta, sieht aber ganz anders aus und ist 15 Zentimeter länger. Zehn Zentimeter mehr Radstand und eine 5,8 Zentimeter breitere Spur hinterlassen einen deutlich stämmigeren Auftritt und sorgen im Innen- und im Kofferraum für reichlich Platz. Kaum zu glauben, dass die Technik des kleinen Fiesta unter dem Blech steckt! Innen findet sich (zumindest bei Modellen vor dem Facelift) dann aber doch der Fiesta wieder: Das Armaturenbrett wurde fast 1:1 übernommen und damit die logische Bedienung mit großem Touchscreen auf der Mittelkonsole sowie guter Smartphone-Anbindung mit Apple Car Play und Android Auto.

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